Sabine Schuster
1977 Nürnberg
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Frottagen
Zu Beginn steht die Suche nach achtlos weggeworfenem Material wie Bretter, Latten, Fliesen, Schrott, Stein – geometrische Formen bevorzugt.
Nähen von Seidenpapier – Herauslösen des Papiers aus seiner ursprünglichen Bestimmung als Verpackungsmaterial.
Spiel mit Gegensätzlichkeiten: Hell-Dunkel-Kontraste, Ordnung / Unordnung, Schwarz auf transparentem Weiß.
Oder aber weiße Farbe auf weißem Papier, um die Prägung der Struktur in den Vordergrund zu stellen.
Bewusste Anordnung der Formen, die ebenso bewusst wieder zerstört wird.
Scheinbare Widersprüchlichkeit zwischen Fragilität und Stabilität: Dünnes, leicht verletzbares Papier genäht, aufgezogen und festgenagelt auf rustikalem Holzrahmen, der dem schwebendem Material Halt und Form gibt.
Ausflüge in die Welt der Unbeschwertheit durch Verwendung von Neonfarbe oder durch Einsatz von außergewöhnlichen Materialien wie Reißverschlüsse.
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